Sonntag, 11. November 2012

Berlin - wir wollten doch zusammenziehen


Es ist wieder bereits über 3 Monate her, dass ich im August für ein paar Tage nach Berlin fuhr und obwohl es mir auf der einen Seite noch um ein Vielfaches länger vorkommt - weil die guten Erlebnisse immer in weite Ferne zu den anderen guten alten Tagen rücken - kann ich mir immer noch die tollen Momente in dieser fabelhaften Stadt vor Augen führen. 
Mittlerweile dürfte jeder von den Lobeshymnen über Berlin genervt sein, aber was soll ich sagen? Berlin ist einfach extrem gut und das auf so vielen verschiedenen Ebenen.
Da wären zum einen die etlichen vegetarischen Restaurants an jeder Ecke, die unzähligen Burgerläden (ihr merkt, das artet eher in einer Lobeshymne auf Essen als auf die Stadt aus), die vielen kleinen Geschäfte und die unterschiedlichen Stadtteile, welche alle, jeder für sich, einen eigenen Charme besitzen. 
Aber selbst in der tollsten Stadt ist eine Reise nur dann wirklich gut, wenn man sie mit lieben Menschen teilen kann. Ich verbrachte diese vier aufregenden, anstrengenden und kulinarisch äußerst wertvollen Tage mit 5 Bloggermädchen - Anja, Laura, Lu, Stef und Stefanie -, die bereits hier, hier, hier und hier davon berichtet haben.








(Foto von Stefanie)


Wir haben unsere Zeit jedoch nicht nur essend und in Läden herumstöbernd verbracht, auch wenn das vielleicht überraschend ist, sondern widmeten uns ebenfalls alle ausgiebig dem Fotografieren und, vor allem Stef und ich, dem Filmen.
Herausgekommen ist dabei nach langen Strapazen folgendes Video, das euch hoffentlich genauso gut gefällt, wie mir, weil es ziemlich gut wiedergibt, wie schön unsere kleine Sommerreise war.


Hauptstadt from She's Electric on Vimeo.

Gefilmt von: Stef und Fabienne
Mit: Canon 550D + 600D  (50mm 1.8 und 100mm)
Schnitt: Fabienne
Musik: Sticks and Stones von Jamie T (wunderbares Lied!)
Im Video außerdem zu sehen: Lu, Stefanie, Laura, Anja

Samstag, 19. Mai 2012

I'm a Libertine

Während meiner Abwesenheit (es tut mir leid! Mich hätte es nicht gewundert, wenn jemand gefragt hätte, ob ich noch lebe) ist unter anderem ein Geburtstag gewesen, zu dessen Anlass ich mir ein besonderes Geschenk überlegen wollte. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, aber manchmal kommen einem Geisterblitze wenn es um Geschenke geht und selbst wenn man noch nach vielen verschiedenen Ideen sucht, kommt man am Ende immer wieder auf diese eine Idee zurück.
Ich hatte mir überlegt, eine Laptoptasche zu nähen - fragt mich nicht, wie ich darauf gekommen bin -, was, wie sich währenddessen herausstellte, aufwendiger wurde, als erwartet. Ich bin mehrmals verzweifelt, weil ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden war und es viel mehr Zeit beanspruchte als ich eingeplant hatte aber als ich die Tasche dann letztendlich in den Händen hielt, war ich ziemlich stolz. :)

Vorderseite

Rückseite



Eine richtige Anleitung habe ich dabei nicht verwendet, da die Tasche vom Aufbau her sehr simpel ist. Das schwierigste bzw. aufwendigste war, die Flagge und den Schriftzug(!) zu applizieren. Ich würde beim nächsten Mal darauf verzichten, einen Reißverschluss zu verwenden und stattdessen das hintere Teil etwas größer lassen, damit es überlappt und man es mithilfe eines Knopfs oder Klettverschluss schließen kann.

Am Dienstag geht es für mich nach New York. Ich habe noch nichts gepackt, nichts geplant und muss noch gefühlte 1000 Dinge erledigen. Aber die Vorfreude ist groß!
(Ich bin neuerdings übrigens auch auf Instagram unter "fabienneohara" anzutreffen. Wer ist noch bei Instagram? :) )

Montag, 23. April 2012

Wrap up


Heute möchte ich euch endlich die Anleitung für mein kürzlich genähtes Rollmäppchen zeigen. Ich hatte den Post bereits gestern geschrieben aber durch die Umstellung der Blogger-Oberfläche ging er irgendwie verloren, das heißt, dass er zwar noch da war, jedoch ohne jeglichen Inhalt. Schade.
Also auf ein Neues. :)

Wozu kann man ein Rollmäppchen benutzen und wozu braucht man es? Das Mäppchen eignet sich zum einen hervorragend zur Aufbewahrung von Schminkutensilien wie Pinseln, Kajal oder Lippenstiften und von Stiften oder sonstigen Malutensilien, weil sie auf diese Weise auch gleichzeitig bereit zur Mitnahme sind.
Das Nähen an sich würde ich zwischen einfach und mittelschwer einstufen.


Ihr braucht:
- einen Außenstoff
- einen Futterstoff (hierbei eignet sich vor allem abwaschbarer Stoff)
- ein Innenfachstoff
- Watteline
- Borten oder Bänder zur Verzierung (fakultativ, um mal an die Uni anzuknüpfen)
- Band zum Verschnüren
- eine Nähmaschine und Garn
- eine Schere
- Stecknadeln
- ein Maßband
- einen Stift/Schneiderkreide
- ein Bügeleisen


Die Stoffe werden zuerst zurechtgeschnitten, wobei der Außen- und Futterstoff sowie die Watteline die gleichen Maße (27cm x 42cm - die Nahtzugabe ist miteingerechnet) haben. Der Stoff, der später das Innenfach bildet, hat die Maße 17cm x 42cm. Wenn es für euch einfach ist, könnt ihr euch aus Papier eine Schablone mit den Maßen machen und diese dann auf dem Stoff aufzeichnen.
Man könnte die Stoffe übrigens vorher auch bügeln.. ;)


Anschließend nehmt ihr den Innenfachstoff und schlagt ihn an der oberen Seite zweimal ca. 1 cm um, damit der Abschluss sauberer und stabiler ist und nichts ausfranst.


Nun könnt ihr, wenn ihr wollt, Borten, Bänder oder ähnliches an der oberen Kante zur Verzierung feststecken und annähen. Vor allem bei solchen Borten wie auf dem Foto ist es am einfachsten, wenn ihr sie einfach mittig mit geradem Stich festnäht.


Beim nächsten Schritt werden der Innenstoff und die Watteline möglichst knappkantig miteinander vernäht.


Das Innenfach legt an die untere Kante des gerade mit der Watteline zusammengenähten Innenstoffs und näht es gemäß der Markierungen auf dem Foto fest.


Wenn das Innenfach festgenäht ist, steppt ihr auf dem Innenfach einzelne Fächer ab. Die Fächer sollten eine Mindestbreite von etwa 2 cm haben, damit sie nicht zu eng sind und die Absteppungen sollten nicht über die Borte hinausgehen, da ansonsten die Öffnungen der Fächer zu straff sind. Je nachdem für was ihr das Mäppchen später nutzen wollt, werden die Aufteilung der Fächer bzw. die jeweilige Breite variieren (für ein Stiftemäppchen werden beispielsweise eher viele schmalere und gleichgroße Fächer abgesteppt als bei einem Mäppchen zur Aufbewahrung von Schminke). Zeichnet euch die Fächeraufteilung am besten direkt auf dem Stoff mit Kreide oder leicht mit Bleistift auf.


Anschließend könnte das Ganze so aussehen. :)


Das Band, das später zum Zubinden verwendet wird, faltet ihr mittig und näht es knappkantig kurz unterhalb der Borte an.


Die nun fertige Innenseite des Mäppchens wird nun mit dem Außenstoff zusammengenäht. Dazu legt ihr die Stoffteile rechts auf rechts (das heißt, dass die hübsche Seite des Innenteils auf die hübsche Seite des Außenstoffs gelegt wird) und näht sie rundherum zusammen. Achtet auf jeden Fall darauf, dass ihr unten eine ca. 7 cm große Öffnung lasst, durch die das Mäppchen später gewendet wird. Das Band liegt währenddessen mittig zwischen den beiden Stoffen, sodass es nicht hinaushängt oder festgenäht wird.


Das Mäppchen wird durch die Öffnung gewendet und rundherum abgesteppt. Auf diese Weise könnt ihr gleichzeitig die Wendeöffnung verschließen.
Anschließend einmal vorsichtig bügeln und fertig.


Und so könnte man es zum Beispiel füllen.

Ich finde, dass sich dieses Rollmäppchen sehr gut als Geschenk eignet, weil es sich sehr leicht individualisieren lässt (beispielsweise durch die Auswahl der Stoffe, durch Applikationen oder ähnliches) und da es sich zur Aufbewahrung und Mitnahme von verschiedenen Dingen eignet. Stifte oder Mal-/Schminkpinsel können auch leicht durch Schraubenzieher oder andere schmale Werkzeuge ausgetauscht werden, indem ihr die Fächer einfach breiter absteppt.
Bei mir wird es zumindest im Bekanntenkreis das eine oder andere Mäppchen zum Geburtstag geben (seid darauf gefasst!).
Falls ihr das Mäppchen ebenfalls näht, dann würde ich mich wirklich sehr freuen, wenn ihr einen Link oder ein Bild hinterlassen würdet! Ich bin schon sehr auf eure Farb- und Stoffkombinationen gespannt. :)
Eine erfolgreiche und sonnige Woche wünsche ich euch.
(und ich hoffe, dass dieser blöde Eintrag sich diesmal nicht selbst zerstört)

Mittwoch, 4. April 2012

What's the point of doing anything?

Tasächlich habe ich es geschafft, ein Foto mitsamt der Kette zu machen (bzw. gemacht zu bekommen) und das bereits weniger als zwei Wochen nach dem versprochenen Termin. Neben meiner Kette könnt ihr auf den Bildern auch meinen derzetigen Lieblingsschal (ich habe so die Angewohnheit, bestimmte Dinge, die mir sehr gut gefallen, wenn möglich andauernd zu tragen. Manche nennen es langweilig, ich nenne es Liebe!) und einen neu ausprobierten und für sehr gut befundenen Nagellack von Essie sehen. ;)
Die Tage ziehen nur so an einem vorüber, Geburtstage, Urlaube, Ausflüge, Arbeitstage, Ferien vergehn, die ersten Frühlingsblüten sind schon verblüht und plötzlich ist es schon Anfang April und das Jahr ist bereits zu einem Viertel vorbei. Unglaublich - dabei hatte ich so viel vor und für meine Ferien geplant und letztendlich nicht einen Bruchteil dessen erledigt.